Mario und Thorsten – die beiden Zuständigen für die digitalen Druckwerkstätten. Zwei Personen, die immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn man, wie ich, Fotostudi ist, hat man die beiden schon des Öfteren gesehen und gesprochen. Für alle, die sie (noch) nicht kennen: Stellt euch doch bitte einmal vor.
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Zu meiner Person: Thorsten Nottebrock. Ich bin jetzt seit knapp vier Jahren hier. Ich bin insbesondere für den Großformatdruck sowie für die Druckvorstufe und die Datenprüfung für den Bogen-Digitaldruck zuständig. Ich drucke Projekte auf verschiedensten Papieren – von günstigen Papieren für Probedrucke bis hin zu Fine-Art-Papieren für Ausstellungen von Studierenden, Prüfungen, Werkschauen etc. Dann sind wir beide – nur, um das klarzustellen – nicht in der Lehre tätig, sondern technische Angestellte. Wir geben Empfehlungen aus unserer Berufspraxis heraus. Nebenbei übernehme ich auch die Vorbereitung für den Siebdruck, betreue Risografie-Termine und den Großformatscanner.
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Größere Projekte sind immer toll anzusehen. Zum anderen finde ich die extreme Bandbreite spannend, die man hier sieht – von Ideen, bei denen man selbst denkt: »Da wäre ich nie drauf gekommen.« Eure guten Ideen sind schön, zum Beispiel auch die Illustrationskurse von Nils Hoff. Jetzt gerade beim Symposium waren wieder tolle Ideen von den Fotoleuten dabei, bei denen das Wandvlies großflächig verklebt wurde. Der beeindruckendste Einzeldruck, den ich jemals hatte, war ein Masterabschluss. Das war ein großes Banner. Die Studierende hatte es zu einer Endlosschleife, wie eine Jalousie, zusammengeklebt. Besonders spannend finde ich auch, wenn die Fotostudis bei ihren Abschlüssen die Arbeiten der Mode-Studierenden in Szene setzen. Das hat schon etwas.
Zum Schluss stehen wir noch einen Moment in der Werkstatt. Eine Maschine läuft im Hintergrund weiter, ein gleichmäßiges Geräusch, das hier niemanden mehr stört. Das Gespräch klingt nach, während sich der Raum langsam wieder seinem Alltag widmet. Jedes Bild wird angefasst und beurteilt. Entscheidungen werden getroffen, die später niemand mehr sieht, die aber bleiben. Vielleicht ist das der eigentliche Moment des Fotodrucks: wenn aus einer Datei ein Gegenstand wird – und aus einer Entscheidung etwas Dauerhaftes.